Nichts zu verbergen – viel zu fürchten

Überraschende Ergebnisse der neuen Steganos-Sicherheitsstudie

Die Berliner Sicherheits-Experten von Steganos haben 4.873 PC-Nutzer gefragt:

Zeige mir deine Festplatte und ich sage dir, wer du bist

Persönliche Unterlagen, Bankdaten, private Videos: Unser Computer ist Tagebuch, Fotoalbum, Aktenschrank und Fenster zur Welt.

Logisch, dass wir dieses Fenster nicht für jeden offen stehen lassen.

Antivirus-Programme alleine reichen heutzutage längst nicht mehr aus, um die digitale Privatsphäre zu schützen.

Vielmehr werden zunehmend VPN-Tools eingesetzt: Diese verschlüsseln die gesamte Internet-Verbindung eines Nutzers.

„Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten!“

Diesen unsinnigen Vorwurf müssen sich Nutzer von VPN-Software häufig gefallen lassen. Allerdings ist der Schutz der eigenen Daten sogar ein Menschenrecht.

Eine anonyme Umfrage unter 4.873 Steganos-Kunden ergab nun Überraschendes:

Der Diebstahl des eigenen PCs oder Notebooks wird als weit größere Bedrohung empfunden, als die Gefahr, wegen eventuell illegaler Onlineaktivitäten abgemahnt zu werden.

Am meisten fürchten die Befragten aber Angriffe durch Hacker und Cyber-Kriminelle.

Weniger Bedenken hatten die Befragten, dass Kollegen, Vorgesetzte oder Familienmitglieder mitlesen könnten, was nicht für ihre Augen bestimmt ist.

Fazit

Obwohl PC-Nutzern die Gefahr durch Online-Kriminalität bewusst ist und immer noch als größte Gefahr empfunden wird, ist es doch erstaunlich, dass diese den Diebstahl des eigenen Computers als beinahe ebenso bedrohlich sehen.

Wir unterscheiden in der Bedeutung also nicht mehr wirklich zwischen digitalen Daten und dem greifbaren Wert von Hardware.

Digitales Leben und Realität sind eins.

Für die Befragten steht der Selbstschutz im Vordergrund und nicht die Verschleierung der eigenen Aktivitäten.