• DatenschutztagZum Europäischen Datenschutztag: Sechs Tipps für Datenschutz
  • Software-Entwickler sensibilisiert für Kontrolle der Privatsphäre
  • Check des Datenalltags soll Bewusstsein der Nutzer schärfen

Heute geht der Europäische Datenschutztag in die 9. Runde. Dies zum Anlass möchten wir als Software-Entwickler von Sicherheitsprogrammen für den Schutz und Respekt der Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte sensibilisieren. Besonders erneute Forderungen eines Verschlüsselungsverbots oder etwa der Vorratsdatenspeicherung zeigen, wie wichtig und aktuell das Thema Datenschutz für uns alle ist.

„Wir rufen daher auf zum Datenalltags-Check! Welche Wegstationen passieren Internetnutzer und ihre persönlichen Daten im Laufe eines durchschnittlichen Arbeitstages?“, fragt Gabriel F. Yoran, Geschäftsführer der Steganos Software GmbH. Wie und wo offenbart der typische Internetnutzer personenbezogene Informationen? Ob völlig unschuldige oder hochvertrauliche Daten – bei all diesen Informationen besteht das Risiko durch Dritte mitgelesen, gespeichert und ausgewertet zu werden. „Wir möchten Nutzern konkrete Gefahrensituationen für ihre Daten aufzeigen. Nur so können wir geeignete Maßnahmen zur Selbsthilfe vorschlagen und ihnen die Kontrolle über ihre Privatsphäre zurückgeben“, führt Yoran fort.

Ein ganz normaler Tag für persönliche Daten

Datenschutztag

Guten Morgen, Zeit zum Aufstehen!
Was früher Hahn, Radio oder Mama erledigt haben, übernimmt jetzt bei den meisten Menschen das Smartphone. Wer dieses als Wecker nutzt, sollte sich allerdings im Klaren sein, dass eine Vielzahl an Apps Daten wie beispielsweise Weckzeit und Schlafort sammeln. Besonders Gratis-Weck-Apps finanzieren sich unter anderem durch die Sammlung und Weitergabe solcher Daten. Android-Apps beispielsweise kündigen immerhin an, auf welche Daten und Funktionen sie zugreifen. Falls Nutzer damit allerdings nicht einverstanden sind, sollten sie solche kostenlosen Smartphone-Apps gar nicht erst installieren und stattdessen lieber auf den altbewährten Radiowecker zurückgreifen.

Auf ins Büro – mit Spion in der Hosentasche
Auf dem Weg zur Arbeit verspricht das Smartphone, ausgestattet  mit Sprachassistenten wie Google Now und Siri, Alltagserleichterung. So wissen die Dienste zum Beispiel automatisch, ob sich die Tram verspätet oder wie viel Verkehr auf dem Arbeitsweg zu erwarten ist. Damit das klappt, müssen die Dienste allerdings zahlreiche Bewegungsdaten sammeln. Tipp: Nutzer sollten gut darüber nachdenken, ob sich die Informationen auch für weniger harmlose Dienste nutzen lassen, bevor sie der Sammelei zustimmen.

Zwischendurch noch einen Kaffee auf die Hand. Aber unbeobachtet!
Nach Betreten des nächsten Starbucks steigt die Gefahr vor Hobbyhackern rapide. Denn wird dort ein öffentlicher Hotspot verwendet, kann in Sekundenschnelle der private Internetverkehr mitgelesen werden. Schon eine frei verfügbare Android-App und ein gerootetes Smartphone reichen aus. Der Grund ist, dass die übertragenen Daten zwischen dem angewählten WLAN-Router und persönlichem Computer unverschlüsselt ausgetauscht werden. Jeder kann diese übermittelten Daten abfangen, mitlesen und mitschneiden. Sicherheitsexperten weltweit raten dazu, öffentliche Hotspots nur über einen VPN-Service wie beispielsweise Steganos Online Shield VPN zu nutzen.

Im Office angekommen. Das PC-Login vergessen?
Gerade im stressigen Büro-Alltag wird die Passwortsicherheit oft vernachlässigt – mit fatalen Folgen. Nicht selten greifen viele Nutzer zu riskanten Methoden, um sich ihr Passwort zu merken. So sind Excel-Listen, Post-Its und andere Notizzettel schnell erstellt und lassen sich am Arbeitsplatz leicht einsehen. Doch verstößt diese Methode gegen die wichtigste Sicherheitsregel: Passwörter niemals aufschreiben! Aber wie merkt man sich kryptische Kombinationen aus Zahlen und Buchstaben, die vielleicht auch noch monatlich wechseln sollen? Abhilfe verschaffen so genannte Passwort-Manager wie zum Beispiel der Steganos Passwort-Manager 16. Das Tool erzeugt extrem sichere Passwörter, trägt diese automatisch auf Websites ein und merkt sie sich von selbst. Nutzer merken sich nur noch ein Passwort.

Feierabend – nicht für Hacker und Datensammler
„Feierabend! Entspannt Cocktails trinken mit Bekannten.“ – lautet die Statusmeldung auf Facebook nach einem arbeitsreichen Bürotag.  Zehn Freunden gefällt das. Unzähligen Fremden, Unbefugten und Datensammlern auch. Nicht nur die sozialen Netzwerke selbst – also Facebook, Twitter, Google+, etc – sammeln dort geteilte Informationen, werten diese aus und verdienen daran. Auch dritte Websites wie beispielsweise Onlineshops, Reiseveranstalter, eBay und Amazon analysieren Surfverhalten, persönliche Interessen, „Gefällt mir“-Angaben und Vorlieben und können so exakt angepasste Werbung einblenden. Man nennt dies „Social Tracking“. Tipp: Nutzer sollten ihre Privatsphäre-Einstellungen überprüfen und bewusst einschränken, wer ihre Pinnwand, Fotos, Interaktionen, Kommentare und Freundesliste sehen kann. Mit dem Steganos Online Shield VPN können sie „Social Tracking“ komplett unterbinden. Zugleich blockt die Software nervige Werbebanner.

Online-Banking und -Shopping? Aber sicher!
Endlich daheim. Jetzt nur noch eine letzte Überweisung tätigen und Mamas Geburtstagsgeschenk online bestellen. Shoppen von zu Hause aus und Geldgeschäfte von unterwegs aus erledigen, ist für viele Internetnutzer so selbstverständlich wie elektrisches Licht und fließend Wasser. Bezahlt wird schnell und einfach per Überweisung, Kreditkarte oder PayPal. Aber ist dies auch sicher? Stets zu beachten ist generell, dass Websites und Formulare, die bei Transaktionen genutzt werden, per SSL-Verschlüsselung gesichert sind. Dieses Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung wird in der Webleiste des Browsers angezeigt. Zusätzlich empfiehlt es sich, einen Passwort-Manager zum Schutz der PINs, TANs und Kreditkartennummern zu nutzen.